Rückblick auf das Webinar mit Gregor Strutz: Inklusives Design für öffentliche Institutionen
Am Mittwoch starteten wir unsere Webinar-Serie über barrierefreie öffentliche Räume, die gemeinsam vom Kompetenzzentrum und Accessible EU (öffnet neues Fenster) veranstaltet wird. Den Auftakt bildete das Webinar „Inklusives Design für öffentliche Institutionen“, in dem Gregor Strutz anhand zahlreicher Praxisbeispiele aus Museen, Bibliotheken, Stadien und öffentlichen Einrichtungen zeigte, warum Barrierefreiheit über technische Mindeststandards hinausgehen muss. Im Mittelpunkt stand die Idee, öffentliche Räume von Anfang an so zu gestalten, dass Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten gemeinsam und selbstbestimmt teilnehmen können. Inklusives Design wurde dabei als Werkzeug verstanden, das nicht nur Barrieren abbaut, sondern auch Würde, Teilhabe und gleichberechtigte Nutzung fördert – etwa durch intuitive Orientierungssysteme, inklusive Kommunikation oder multisensorische Angebote.
Ein zentrales Leitmotiv des Vortrags war: „Nothing about us without us.“ Wirklich inklusive Lösungen entstehen nur, wenn Menschen mit Behinderungen aktiv in Planungs- und Gestaltungsprozesse eingebunden werden. Strutz plädierte dafür, öffentliche Räume ganzheitlich zu denken – von der Erreichbarkeit über Sicherheit und Orientierung bis hin zu Aufenthaltsqualität und gesellschaftlicher Teilhabe. Sein Fazit: Inklusion zeigt sich daran, wer tatsächlich im Raum ist – und wer nicht. Ziel müsse deshalb sein, öffentliche Orte zu schaffen, die möglichst vielen Menschen eine selbstverständliche und stigmatisierungsfreie Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ermöglichen.
Die vollständige Aufzeichnung des Vortrags finden Sie auf unserem YouTube-Kanal: Vortrag ansehen (öffnet neues Fenster)
Die weiteren Termine der Webinar-Reihe finden an den restlichen Mittwochen im Juni statt, jeweils um 14.00 Uhr.
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