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Podcast Kompetent Barrierefrei: Transkript für Folge 0

Die Folge #0 unseres Podcasts "Kompetent Barrierefrei" hat den Titel "Projekt SHUFFLE - praxisnahe Werkzeuge für digitale Barrierefreiheit". Leandra Kraft ist im Gespräch mit Gottfried Zimmermann, dem Leiter des Kompetenzzentrums für digitale Barrierefreiheit an der Hochschule der Medien, der auch das Projekt SHUFFLE geleitet hat. Nachfolgend das Transkript zu dieser Folge.
Wer die Folge lieber anhören möchte: Folge #0 auf Spotify (öffnet neues Fenster).

Transkript

Leandra: Willkommen zu einer neuen Folge von Kompetent Barrierefrei, der Podcast vom Kompetenzzentrum für digitale Barrierefreiheit. In der heutigen Folge sprechen wir über das Projekt SHUFFLE. Was hinter dem Namen und dem Projekt im Allgemeinen steht, das erklärt uns heute Gottfried, Leiter des Kompetenzzentrums für digitale Barrierefreiheit an der Hochschule der Medien. Hallo Gottfried.

Gottfried: Hallo Leandra.

Leandra: Kommen wir doch direkt zu unserer ersten Frage. Wer bist du überhaupt? Vielleicht kannst du dich erst mal vorstellen und welche Rolle hattest du im Projekt SHUFFLE?

Gottfried: Also ich bin hier Professor an der Hochschule der Medien, in der Medieninformatik und seit 14 Jahren ungefähr hier tätig in Forschung, Lehre, auch Standardisierung im Bereich Barrierefreiheit und UX.

Leandra: Alles klar, dann wissen wir darüber schon mal Bescheid. Jetzt lass uns doch direkt anfangen. Wir wollen direkt mal über das Projekt SHUFFLE reden. Wofür steht denn das Akronym SHUFFLE überhaupt?

Gottfried: Lass ich mal nachschauen. Auf der Webseite steht es Hochschulinitiative Digitale Barrierefreiheit für Arne. Also wenn man sich die Buchstaben richtig zusammensucht, die kommen alle vor von SHUFFLE, aber dazu habe ich auch ein Akronym genauso gebraucht.

Leandra: Das glaube ich dir. Also auf die Kombination kommt man auch beim ersten Lesen nicht. Das Projekt ist ja durchaus einige Jahre gelaufen. Wie lange ging das genau?

Gottfried: Zuerst mal drei Jahre Förderung und dann nochmal anderthalb Jahre Verlängerung und das hat uns richtig geholfen, nochmal auch Dinge fertig zu kriegen.

Leandra: Und wie war das mit der Förderung? Wer hat denn das Projekt SHUFFLE dann überhaupt unterstützt?

Gottfried: Also es gibt die Stiftung Innovation in der Hochschullehre, die ist noch relativ neu und wir waren in der ersten Tranche, sind wir gefördert worden als Verbundprojekt zwischen unserer Schule der Medien in Stuttgart und Uni Bielefeld. Und noch die pädagogischen Hochschulen in Freiburg und Heidelberg und Kassel, alle zusammen.

Leandra: Und was war ursprünglich so das Ziel hinter dem Projekt? Wie kam es dazu, dass es so entstanden ist, wie es jetzt eben entstanden ist?

Gottfried: Genau. Also die Idee kam ja von mir und mit Initiative und ich habe dann auch eine Partnerin gesucht. Einfach, wir haben überlegt, ich habe schon viel Forschung gemacht, viel Paperware, sagt man ja, Veröffentlichung produziert und so wenig passiert auch. Und eigentlich wissen wir schon ganz viel, wie man es machen muss. Und was uns fehlt, ist oftmals die Werkzeuge, die es einfach machen, Barrierefreiheit umzusetzen nachher in der Hochschullehre. Das war eigentlich das Ziel von SHUFFLE und ja, da sind wir ein Stück weiter gekommen. Ich glaube, wir können immer noch Sachen besser machen, aber ein Stück haben wir und dass wir auch Werkzeuge anbieten können für andere.

Leandra: Und was war im Projekt während der gesamten Laufzeit ungefähr so vielleicht ein persönliches Highlight? Was hat dir vielleicht auch am meisten schockiert? Was hat dir Spaß gemacht?

Gottfried: Also toll war es im Team natürlich, auch die Treffen zweimal im Jahr dann und zu sehen, wie wir alle zusammen wachsen und das Thema und auch die Meetings. Ganz besonders hat mich aber auch gefreut, wenn wir außer dem Projekthaus nach außen was bewirken konnten. Ich erinnere mich, als wir zum ersten Mal das Knowledge Badge, diese Prüfung durchgeführt haben, Barrierefrei lehren und die wir dann die Prüflinge hier hatten und sie dann beim Bestmacher haben tatsächlich alle bestanden. Und dann haben wir Kaffee getrunken und einfach toll zu sehen von anderen Hochschulen, wie die kommen und eben bei sich dann auch was bewirken wurden. Das war richtig toll.

Leandra: Ich denke auch nicht nur das Knowledge Badge habt ihr bewirkt, ihr habt ja sehr viel mehr bewirkt. Es sind ja wirklich viele Projektergebnisse entstanden aus dem Shuffle-Projekt. Zum Beispiel das Reifegrad-Modell, Melvin, Blind Date oder auch der Easy-Web-Check. Welches davon findest du jetzt zum Beispiel am spannendsten? Hast du da vielleicht einen kleinen Favorit?

Gottfried: Es ist schwierig. Im Moment beschäftigt mich sehr Melvin, weil wir es nämlich gerade ausrollen für andere und weil es so ein tolles Tool ist, das wirklich Zeit spart, Arbeit spart. Oftmals hat diese Barrierefreiheit damit verbunden, dass man mehr machen muss. Man findet es als Pflicht und Overload. Und bei Melvin, das ist einfach toll. Man schmeißt das Video rein und es wird automatisch untertitelt. Man kann dann nochmal dran rumbasteln. Man kann es aber auch jemand anders machen lassen oder einfach so lassen, wie es ist, mit 5% Fehlerrate. Das ist einfach toll. Man kann sich auch die Barrierefreiheit anwerten. Das ist auch ganz gut. Und dann kann man einen Player per Link, also einen Link verschicken und dann hat man einen barrierefreien Player und kann das zum Beispiel in Moodle einbinden.

Leandra: Ja, super. Das klingt auch wirklich unkompliziert.

Gottfried: Ja, das ist jetzt auch möglich, dass das andere Hochschulen nutzen. Und wir machen das jetzt über das DFN, Deutsches Forschungsnetz. Und es kostet halt ein bisschen was, weil wir jetzt keine Förderung mehr kriegen. Aber gerne dürfen Sie jetzt zu mir und ich danach fragen. Und wir können da was arrangieren.

Leandra: Das ist auf jeden Fall spannend. Und vor allem, ich habe Melvin auch schon getestet. Ich fand das auch sehr nutzerfreundlich. Was ich aber auch gut fand, war zum Beispiel der Easy-Web-Check. Da frage ich mich aber, wie ist das entstanden? Weil das scheint schon auch was zu sein, wo man wirklich viel technisches Wissen drin steckt. Wie ist denn das entstanden?

Gottfried: Also genau das wollen wir eigentlich rausnehmen. Diese Hürde, dass man sagt, ich kann nur Barrierefreiheit von Webseiten benötigen. Das heißt, ich kann die Webseite barrierefrei verwerten, wenn ich dieses Wissen habe. Wir haben es versucht, so einfach wie möglich zu machen. Also dass jemand zum Beispiel im Einkauf oder als Dozent, Dozentin ein bisschen bewerten kann, okay, was muss ich denn jetzt noch machen, um wirklich barrierefrei zu werden. Und da geben wir Schritt-für-Schritt-Anweisungen mit Plugins für Browser oder Sichtprüfungen, um mal ein erstes Bild davon zu bekommen, ob eine Webseite barrierefrei ist. Und auch für Studierende natürlich. Es studieren ja nicht alle Medien-Informatik und haben die HTML-Kenntnisse, aber auch andere Fachrichtungen können wir benutzen. Also auf jeden Fall für dann eigentlich jeden nutzbar, auch ohne technische Vorkenntnisse. Das ist der Anspruch. Und wenn es uns nicht gelingt, freuen wir uns über Feedback. Also das zählen wir vor allem weiter und wir werden auch das weiterentwickeln. Insbesondere jetzt auch durch Abschlussarbeiten werden wir KI jetzt noch mit rein berücksichtigen. Also da haben wir noch einiges vor mit dieser Webseite. Plattform wird es schon im Moment einzigartig und kostenlos zu nutzen.

Leandra: Was auch noch im Projekt SHUFFLE entstanden ist, ist ja zum Beispiel das Reifegrad-Modell. Kannst du vielleicht ein bisschen dazu erklären, was steckt da dahinter?

Gottfried: Also es gibt diese Reifegrad-Modelle schon länger für Organisationen, nachversochte Entwicklungsprozesse. Hier geht es um Barrierefreiheit an Hochschulen. Und die Grundidee ist, wenn ich mich verbessern will, dann muss ich erstmal wissen, wo ich eigentlich stehe. Wo bin ich eigentlich? Also es ist wie so ein Fieberthermometer. Plus ich kriege dann noch eine Medikation dazu, also eine Therapie im Prinzip. Wo dann gesagt wird, okay, hier bist du jetzt an dieser Stelle, in diesem Segment. Zum Beispiel Infrastruktur ist der und der Zustand. Und um die nächste Stufe zu erreichen, musst du das und das tun.

Leandra: Also gibt das Reifegrad-Modell auch konkrete Lösungsvorschläge?

Gottfried: Ja, wir nennen das Handlungsempfehlungen. Also zum einen kann man das ein bisschen rauslesen, also Zustandsbeschreibungen. Also zum Beispiel wird dann gesagt, hast du regelmäßige Prüfungen in deiner Website auf Barrierefreiheit? Und dann ist da, wenn du diese Stufe erreichen willst, muss natürlich irgendwie das verändern im Prozess, dass regelmäßige Prüfungen stattfinden. Und es gibt aber dann auch nochmal ein Wiki, wo nochmal diese Handlungsempfehlungen ein bisschen ausführlicher dargestellt werden.

Leandra: Alles klar. Also man kann sich dann im Reifegrad-Modell, kriegt man die entsprechenden Quellen, wo man sich vielleicht auch informieren könnte, um sich zu verbessern.

Gottfried: Das auch, ja. Okay. Und aber auch so wie so ein Handbuch, was da kommt. Und man kriegt auch das Ergebnis grafisch dargestellt. Das ist immer auch sinnvoll, so ein Netzdiagramm, wenn man das Management oder die Europäische Leitung überzeugen möchte.

Leandra: Ah, auf jeden Fall eine sehr gute Idee, die dahinter steckt. Genauso eine gute Idee fand ich zum Beispiel auch BlindDate. Das ist ja auch ein Teil von SHUFFLE. Wie seid ihr denn da auf die Idee gekommen? Ich finde es super faszinierend, was daraus entstanden ist. Und ich finde es auch super nutzerfreundlich. Es macht total viel Spaß, sich die Personas durchzulesen. Genau. Vielleicht kannst du ein bisschen erzählen dazu.

Gottfried: Ja, also es gibt ja auch andere Plattformen zu Personas. Ich habe selber in einem früheren Projekt auch schon eines gemacht. Das sind dann meistens PDFs, die halt tot sind, mehr oder weniger. Und die Idee war ein bisschen, das interaktiver zu gestalten. Und da dreht sich mal irgendwas, wenn man draufklickt. Oder es poppt was auf. Und man hat so ein bisschen das Gefühl, man ist im Gespräch mit diesen Personen. Man hat sogar mit einer Sehbehinderung. Oder die Hannah, die schlecht hört. Oder der Maxi, der Depressionen hat. Und man kann dann schon auch da ein bisschen mitfühlen. Und das Ziel ist ja dann auch, Empathie zu erzeugen. Gerade bei den Lehrenden. Aber ich benutze auch die Plattform in der Lehre, um generell auch assistive Technologien zu zeigen, die man unter bestimmten Bedingungen mit bestimmten Beeinträchtigungen eben verwenden kann.

Leandra: Genau. Und die verschiedenen Personas werden wir im Verlauf des Podcasts auch noch weiter behandeln und eben vorstellen. Was ja auch ein Thema ist, ist Barrierefreiheit und Ethik. Warum gehört das denn zusammen?

Gottfried: Ja, wir hatten da die Experten da. Also zunächst mal, Ethik heißt einfach, wir schauen danach, was sind denn die Menschenrechte. Ja, und jeder Mensch hat eine Würde. Unsere Würde gehört natürlich auch die Einbezogenheit, Inklusion in die Gesellschaft. Und auch Bildung ist auch ein Menschenrecht, ist auch eine Würde. Wenn ich die Bildung nicht machen kann bei einer Hochschule, weil ich eine Beeinträchtigung habe. Und weil eben die äußeren Umstände das nicht erlauben, dann habe ich da ein ethisches Problem. Wirklich, im wahrsten Sinne des Wortes. Dann geht es natürlich auch noch um andere Fragen, die ich mit Menschen umzugehen habe. Da sage ich einfach ja. Kommt doch mal zum Testen. Und es geht ja um euch. Das muss ja jetzt etwas anderes sein. Aber nichts. Solche Dinge spielen natürlich auch mit. Im Grunde geht es ganz einfach um dieses Rechtgeben. Um die Würde des Menschen. Und dazu gehört einfach, dass man auch mit einer Beeinträchtigung. Es ist ja keine Entwürdigung, wenn man eine Beeinträchtigung hat. Jeder von uns hat irgendeine Art von Beeinträchtigung. Dass man da genauso mitspielen kann wie die anderen auch. Das ist eigentlich auch. Da haben wir auch eine ethische Verpflichtung als Designerinnen und Designer. Wenn wir digitale Medien gestalten, dass wir das ermöglichen.

Leandra: Das klingt alles wirklich, als wäre das Projekt Shuffle gelaufen, wie in einem Rutsch. Und alles wäre einfach gewesen. Aber ich bin mir sicher, bei vier Jahren Projektlaufzeit waren es, also viereinhalb, dass da sicherlich nicht nur Höhepunkte dabei waren. Was würdest du sagen, war eine große Schwierigkeit oder Herausforderung?

Gottfried: Zunächst mal sind eigentlich die positiven Dinge im Vordergrund. Trotz Distanz haben wir ganz viel machen können. Natürlich auch virtuell. Aber dann auch die Zusammenkünfte und so. Ich glaube, die Schwierigkeiten kamen sogar mehr von außen. Also natürlich, es gibt auch immer, wir hatten mal einen Wechsel in meiner Mitarbeiterin, die so koordiniert hat und so. Aber das haben wir alles gut überwunden. Von außen ist so diese Trägheit von Institutionen, von Hochschulen, dass ich was dämme. Es gibt immer Leute auch an anderen Hochschulen, die wollen was bewegen. Das merken wir. Mit denen sind wir im Gespräch. Und dann ist es halt oft so müde. Irgendwo die Unterstützung der Hochschulleitung, die Entscheidungsträger und Trägerinnen zu bekommen. Und auch die Politik, die dann eigentlich aktiv werden müsste. Und zum Beispiel sagen müsste so was wie MELVIN, das finanzieren wir für alle Hochschulen. Oder auch Reifegrad-Modell machen. Jetzt zur Pflicht, dass alle ehrlich sich im Prinzip den Reifegrad messen. Und das ist ein bisschen ernüchternd dann auch gewesen, auch gegen Ende, dass wir da nicht weiter durchgekommen sind mit unserer Stimme.

Leandra: Das ist natürlich schade. Aber vielleicht hast du einen Tipp, wie man mit solchen Schwierigkeiten auch umgehen kann? Oder hast du da was Konkretes gelernt, wo du gemerkt hast, wenn ich das so mache, dann funktioniert das zum Beispiel?

Gottfried: Also tatsächlich, also erstmal nicht aufgeben. Das ist der erste Tipp. Es braucht immer viele, viele Anleute. Sich nicht entmutigen lassen. Aber der andere Tipp ist wirklich in die Entscheidungsgremien einzugehen. Ich habe mich zum Beispiel hier an der Hochschule in den Senat wählen lassen. Ich bin dann tatsächlich gewählt worden. Das ist vielleicht nicht immer so möglich. Das ist auch ein Wettbewerb. Aber ich konnte jetzt dann, dadurch auch mit einer anderen Stimme reden als vorher. Und es war während der Projektdauerzeit, dass sich das dann veränderte. Das andere war, wir haben auch zusammengearbeitet mit dem Berufsverband IAAP DACH. Und das war auch eine sehr gute Zusammenarbeit im Bereich des Knowledge Badges. Und das würde ich auch auf jeden Fall empfehlen. Gleich von Anfang an mit außen, mit anderen Einrichtungen, Leute, die das gleiche Ziel haben, zusammenarbeiten.

Leandra: Also klare Empfehlung, sich einbringen, dranbleiben und sich nicht abholen. Auf jeden Fall, wenn man das so hört, ist es noch faszinierender, was aus dem Projekt entstanden ist. Und ich bin mir sicher, unsere Zuhörer wollen jetzt auch wissen, wo man eben alles um das Bateshuffle und die einzelnen Projektergebnisse, wo man die finden kann. Genau, wo findet man denn die Projektergebnisse?

Gottfried: Es gibt eine zentrale Website shuffle-projekt.de und da finden Sie alles. Oder man kann auch uns per E-Mail erreichen: shuffle-projekt.de.

Leandra: Genau, und den Link tue ich auch nochmal in die Podcast-Beschreibung. Deswegen, da können sich dann alle Zuhörer nochmal informieren. Und dann denke ich, sind wir schon am Ende unserer Podcast-Folge. Vielen Dank für deine Zeit und die spannenden Einblicke vor allem.

Gottfried: Ja, gerne.

Leandra: Genau, und das war es mit der heutigen Folge. Wenn ihr jetzt mehr über die Ergebnisse erfahren möchtet, dann ist, wie gesagt, der Link für alle SHUFFLE-Projekte in der Podcast-Beschreibung. Und wenn euch die Folge gefallen hat, dann abonniert gerne kompetent und barrierefrei der Podcast vom Kompetenzzentrum für digitale Barrierefreiheit. Danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal. Tschüss.


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Veröffentlicht am
30. Juli 2026
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Autor
Gottfried Zimmermann
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